Warum ein Quadratmeterpreis nicht genügt
Größere Anbauten benötigen mehr Material, viele Vorbereitungen bleiben jedoch ähnlich. Kleine Projekte können daher pro Quadratmeter teurer sein. Erdarbeiten, Hebearbeiten und Wanddurchbrüche wachsen nicht immer proportional zur Fläche.
Vergleichen Sie Angebote mit gleichen Außenmaßen, gleicher Qualität und gleichem Ausbau. Ein niedriger Gesamtpreis sagt wenig, wenn Fundament, Elektrik oder Putz fehlen.
So setzt sich Ihre Kostenschätzung zusammen
Der Anbaukonfigurator nutzt 78 erfasste Maßpreise aus dem öffentlichen Konfigurator von De Prefabriek. Zwischen diesen Punkten werden Preise berechnet. Basis, Optionen und Transportansatz stehen getrennt in der Übersicht. Der veränderbare Transportansatz beginnt bei 1.500 €: eine eigene Kalkulationsannahme, kein bestätigter Transporttarif.
Alle angezeigten Beträge enthalten Mehrwertsteuer. Jede Änderung berechnet die Summe neu, etwa Fassade, Fußbodenheizung, Putz oder zusätzlicher Kran. Der separate Budgetmodus nutzt Ihren eigenen Betrag pro m². Er dient Ihrer Planung und ist kein Lieferantenangebot.
Diese Positionen gesondert prüfen
- Fundamentart, Baugrunduntersuchung und mögliche Pfähle.
- Statik, Zeichnungen, Genehmigungen und kommunale Gebühren.
- Kran, Transport, Verkehrsmaßnahmen und vorübergehende Einrichtungen.
- Änderungen an vorhandenen Leitungen, Verteiler, Küche und Heizung.
- Bodenbeläge, Gartenwiederherstellung und Arbeiten am Bestand.
Von der Orientierung zum konkreten Preis
Nach der Bestandsaufnahme werden Annahmen durch eine Projektbeschreibung ersetzt. Fragen Sie nach enthaltenen Arbeiten, Ausschlüssen und vorläufigen Budgetpositionen. Vereinbaren Sie auch die Preisbildung bei Änderungen und Zahlungsfristen.
Lassen Sie im Budget Raum für noch offene Entscheidungen. Finanzierungsmöglichkeiten besprechen Sie mit Ihrem Kreditgeber oder einer unabhängigen Beratung.
Erstellen Sie ein Budget für das gesamte Projekt
Führen Sie alle Kosten in einer Übersicht zusammen, auch wenn verschiedene Firmen beteiligt sind. Trennen Sie Vorbereitung, Rohbau, Arbeiten vor Ort, Innenausbau und Außenarbeiten. Kennzeichnen Sie jeden Betrag als fest, vorläufig oder noch offen. So vermeiden Sie Doppelzählungen und vermeintlich anderswo enthaltene Anschlüsse. Klären Sie ausdrücklich, ob Beträge mit oder ohne Mehrwertsteuer angegeben sind.
Sparen, ohne wichtige Leistungen auszulassen
Vergleichen Sie zunächst Fläche, Fassadenausführung und zusätzliche Verglasung. Ein einfacherer Entwurf kann weniger komplexe Anschlüsse benötigen. Klären Sie anschließend mögliche Eigenleistungen samt Zeit, Material und Hilfsmitteln. Streichen Sie Statik, Abdichtung oder notwendige Anschlüsse nicht nur für einen niedrigeren Gesamtpreis. Eine Ersparnis ist erst sinnvoll, wenn die benötigte Funktion und Qualität erhalten bleiben.
Baukosten sind nicht gleich Wertsteigerung
Ein Baubudget zeigt die Projektkosten; eine Bewertung untersucht, was Käufer möglicherweise für das Haus zahlen. Diese Beträge können abweichen. Nutzen Sie deshalb ein vollständiges Budget neben dem Wertrechner. Eine positive Differenz garantiert keinen Gewinn; eine negative schließt bessere Wohnqualität nicht aus. Trennen Sie finanzielle Erwägungen von persönlichen Wünschen.
Basisentwurf und Wunschausführung vergleichen
Speichern Sie zuerst einen Entwurf ohne Zusatzoptionen, dann eine zweite Variante mit den täglich genutzten Extras. Die Differenz zeigt die Kosten Ihrer Entscheidungen. Prüfen Sie bei beiden dieselben Baustellenarbeiten: Eine einfachere Fassade macht Fundamente oder Wandöffnungen nicht automatisch günstiger. Besprechen Sie fehlende Arbeiten ausdrücklich, auch bei einer vollständig angezeigten Gesamtsumme.